HLF nimmt Gestalt an

Nach langer Planung nimmt das neue HLF inzwischen Gestalt an. Der Rohbau des Fahrzeugs ist bereits weit fortgeschritten Der Aufbau ist inzwischen fest mit dem Fahrgestellt verbunden, die Pumpe und erste Halterungen schon verbaut. Nach einem letzten "Rohbau"-Gespräch kann der Aufbauhersteller nun auch mit dem Einbau der Geräte beginnen.

Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf das neue Auto!

 

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Jugendfeuerwehr nimmt an Gaudiübung in Bitz teil

Die Jugendfeuerwehr hat an einer Gaudiübung der Freiweilligen Feuerwehr Bitz teilgenommen. Unterschiedliche feuerwehrtechnische Übungen, teilweise erweitert mit lustigen Teilen, waren durch die teilnehmenden Gruppen zu absolvieren.

Nach Abschluß der Übung stand eine Siegerehrung an, wobei die Jugendfeuerwehr Denkendorf die beste Gruppe stellen konnte. Bei einer gemütlichen Brotzeit ist der gemeinsame Nachmittag ausgeklungen.

Bilder des Tages finden Sie in der Bildergalerie: Bitzer Gaudiübung

Bilder Kreisjugendfeuerwehrtag

Der Jugendfeuerwehr war es möglich einige Pokale am Kreisjugendfeuerwehrtag in Kipfenberg mit nach Denkendorf zu nehmen. Bilder finden Sie hierzu in folgender Bildergalerie: KJFT 2010

Katastropheneinsatz 34 Meter unter der Erde - Süddeutsche Zeitung am 19.07.2010

Rettungskräfte stellen nach, was passieren könnte, wenn ein ICE auf der Schnellzugstrecke Nürnberg-Ingolstadt verunglückt.

Denkendorf/Irlahüll – Schreie sind zu hören, schon wenige Meter vor dem Tunneleingang. Aus dem Südportal des Tunnels Irlahüll auf der ICE-Strecke Ingolstadt- Nürnberg kommen zwei Feuerwehrleute gelaufen. Sie schieben einen Wagen mit mehreren Verletzten auf den leicht ansteigenden Gleisen hinaus in die Nacht und schnaufen unter ihren Atemschutzmasken.

Wosonst Schnellzüge mit bis zu 300 Kilometern pro Stunde rasen, ist die Katastrophe eingetreten. Ein ICE steckt im Tunnel Irlahüll. Es gibt Verletzte. Allerdings nur in einem gestellten Szenario. Der Katastrophenschutz des Landkreises Eichstätt übt den Ernstfall – das Zusammenspiel der Rettungskräfte im Falle eines Zugunglücks imTunnel. Ausgewählt ist die siebeneinhalb Kilometer lange Röhre Irlahüll. Sie hat sechs Notausgänge, einen alle 1000 Meter, es gibt eine sechsfache Löschwasserversorgung, alle 125 Meter Stromanschlüsse für Geräte der Rettungskräfte, und schließlich stehen stets Rollpaletten bereit, auf denen Menschen und Material transportiert werden können.

Um 0.38 Uhr geht bei der Freiwilligen Feuerwehr in Denkendorf der Funkruf ein, Knacken und Rauschen, die Worte ICE und Tunnel sind zu verstehen. Zwei Minuten später rast das Feuerwehrauto schon los. Erst im Wagen erfährt Manfred Felser, erster Kommandant, wohin genau seine Mannschaft kommen soll. Als eine von 145 Feuerwehren im Landkreis Eichstätt sind seine Leute für den nahe gelegenen Zugtunnel zuständig. „Meinen ersten Trupp muss ich immer mit Atemschutz losschicken“, sagt Manfred Felser. Die beiden größten und schwersten Männer sollen heute den neuen Langzeitatemschutz ausprobieren, den die Deutsche Bahn angeschafft hat.

Ein ICE steckt im Tunnel Irlahüll – fest steht, es gibt Verletzte.

Die Luft darin soll bis zu anderthalb Stunden ausreichen. „Bei den langen Wegen im Tunnel sind die üblichen 40 Minuten Luft zu wenig – damit kann ich nur hinein und wieder hinaus laufen, aber nichts ausrichten“, erklärt Feuerwehrfrau Simone Schneider. Felsers erstem Trupp reicht aber auch der 25 Kilogramm schwere Langzeitatemschutz nicht aus. Felser ist enttäuscht, glaubt aber, dass die Reichweite auch von Gewicht und Training der Person abhängt. Auch mit den Funkgeräten ist er noch unzufrieden. Wenn 60 Funkgeräte über einen einzigen Kanal liefen, gebe das einfach ein Chaos, sagt Felser. „Das hat sich zehn Minuten hingezogen, bis ich genau wusste, was da los ist.“

Das Szenario: Der ICE 2667 des Typs 3 aus Richtung Nürnberg ist mit einem unbekannten Gegenstand kollidiert. Es ist ein Zug mit sieben Wagen, an Bord sind 85 Menschen, etwa 15 sollen verletzt sein. „Katastrophenvollschutzübungen“ wie diese sollen von nun an alle sechs Jahre stattfinden. Alle drei Jahre gibt es zudem Übungen nur für die Einsatzleiter. Und dann gehen noch jedes Jahr die Einsatzkräfte in den Tunnel, umihrEinsatzgebiet kennenzulernen. Denn für den Notfall ist in Plänen vorgegeben, wer was zu tun hat:Die Denkendorfer Feuerwehr rettet, die Kollegen aus Zandt löschen.

Vor zwei Jahren war ein ICE imlängsten Tunnel Deutschlands bei Fulda in eine Schafherde gefahren. Für den bayerischen Innenminister Joachim Herrmann der Auslöser, einen solchen Fall in Bayern durchzuspielen. Eine große Herausforderung bei Bahn- und Tunnelunfällen: der Transport zur Unglücksstelle. Auch bei dem Übungsszenario entpuppt sich der Anfahrtsweg zum Südportal des Irlahüll-Tunnels als Hürde für die Retter. Abschüssig, schmal und gewunden führt der Weg hinab, für die Fahrer der Gästebusse, in dem auchHerrmann sitzt, nur durch gute Manöver zu bewältigen. Herrmann fragt sich, wie der Pfad wohl erst im Winter zu befahren sei und stellt fest, dass dieser Punkt offensichtlich „noch nicht befriedigend gelöst“ sei.

In der Zwischenzeit operiert die Feuerwehr Hepberg vom Notausgang 6a aus. Hier gibt es einen Rettungsschacht. Wer die 34 Meter bis zur Erdoberfläche bewältigen will, muss fit sein: rund 200 Stufen, etwa drei Meter breit, wären im Unglücksfall von Hunderten Menschen zu erklimmen. Einen Aufzug gibt es auch, mit diesem wird jedoch ausschließlich Material transportiert. „Wir müssen eine Panikbedienung verhindern“, sagt Kreisbrandmeister Franz Waltl. „Wenn 30, 40 Leute in Panik auf den Aufzugknopf drücken, dann bleibt der irgendwann einfach stecken.“

Etwa ein halbes Jahr hatten Landratsamt, Katastrophenschutz und Mitarbeiter der Bahn das Unfallszenario geplant. Jetzt laufen und liegen Statistenmit aufwändig geschminkten Platzwunden und Attrappen-Infusionen im Tunnel. „Um drei Uhr aber brechen wir ab, egal wie weit wir sind“, erklärt Felser seinen Leuten. Bis fünf Uhr hat die Bahn dann Zeit,

Es gibt einen Aufzug, aber nur fürs Material. Die Menschen müssen 200 Stufen laufen.

die Strecke nach vergessenen Gegenständen abzusuchen. Um sechs Uhr werden die Gleise wieder freigegeben.

Die Stimmung vor der Übung im Feuerwehrhaus Denkendorf ist gelassen. Die einzige Aufregung heute Abend sind die vielen Prominenten: der Innenminister, der Landrat, der Kreisbrandrat, Polizisten und Soldaten. Manfred Felser bespricht sich mit seinen Leuten und dem Kreisbrandinspektor, der die Übung mitgeplant hat. Was in dieser Nacht geschehen wird, darf er seinen Untergebenen natürlich nicht verraten. Felser bleibt deshalb nur, seine Leute einzuteilen. Was im Normalfall nicht möglich ist: „Da kommt jeder, der kann.“ Die Denkendorfer erwarten keine Überraschungen. Im vergangenen Jahr hatten sie 99 Einsätze, dieses Jahr schon 35.

Wenig später sind sie mit ihren Kollegen vom Bayerischen Roten Kreuz, einem Kriseninterventionsteam, Polizei, Sanitätern und Notärzten am Unfallort. Für das Austesten des Ablaufs und der Zusammenarbeit sei die Übung sehr sinnvoll gewesen, sagt Felser am Morgen. Für seine Leute war die Übung reine Routine: „Das war ja nur Material und Menschen von A nach B bringen“. Den inszenierten Brand am Ende der Übung hatte die Feuerwehr rasch im Griff.

Oben am Notausgang 6a versorgt das Rote Kreuz um zwei Uhr die unverletzten Wartenden mitDecken und Tee. Eine Notärztin beschwert sich bei einem Feuerwehrmann, dass die Menschen nicht wüssten, was passiert sei. „Der Zug hatte einen technischen Defekt“, erklärt er daraufhin den Freiwilligen, die die Passagiere spielen. Sie werden später mit dem Zug nach Hause gebracht werden. Eine Abweichung vom echten Unglück: Dann würden die Leute wohl mit dem Bus weiterfahren. Die Freiwilligen aus Kinding freuen sich. In ihrem Dorf hält der ICE sonst nie.

Von Viktoria Großmann, Bayernredaktion Süddeutsche Zeitung

 

Weiterführende Links:

Videobeitrag auf Donaukurier.de

Bildergalerie auf Donaukurier.de

Videobeitrag auf INTV.de

Videobeitrag auf München-TV.de

Mannschaftsphoto

Anlässlich des Floriansfestes 2010 wurde wie in der Jahreshauptversammlung beschlossen ein neues Mannschaftsphoto der aktiven Wehr gemacht.

Vielen Dank hierfür an die Photografin Claudia Forster für ihre Unterstützung!

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Faschingsumzug Denkendorf 2010

Die Jugendfeuerwehr Denkendorf hat wie bereits in den letzten Jahren wieder am Faschingsumzug in Denkendorf teilgenommen. Der diesjährige Faschingswagen stand unter dem Motto Vampire.

 

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Gästebuch vorübergehend abgeschaltet

Aufgrund eines Spamangriffs auf unser Gästebuch, bei dem verbotene Arzneimittel und ähnliches Angeboten wurden, mussten wir das Gästebuch vorübergehend deaktivieren.

 

Außerdem bitten wir den damit verbunden Ausfall der Homepage (Offlineschaltung) zu entschuldigen.

 

 

Feuerwehr errichtet Eisplatz

Die Freiwillige Feuerwehr Denkendorf errichtet einen Eisplatz zwischen Feuerwehrgerätehaus und gemeindlichem Bauhof.

Bis der Eisplatz für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann, braucht es aber noch ein paar kalte Tage.

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Außerdem möchten wir den Firmen Konrad Wittmann Bau GmbH und Dachdeckerei Max Riedl für ihre Unterstüzung danken.

 

 

Neues HLF 20/16 für die Denkendorfer Feuerwehr

Der Denkendorfer Gemeinderat hat in der gestrigen Sitzung den Antrag der Freiwilligen Feuerwehr Denkendorf auf Beschaffung eines neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug kurz HLF 20/16 zugestimmt. Als Preisvorstellung wurden ca 350.000 Euro geäußert.

Als nächster Punkt wurden die Probleme mit den Ausfahrtstoren behandet. Das Gremium kam zum Entschluss, eine neue Torsteuerung im FwGH Denkendorf zu instalieren.

Um die Abgase des MZF und MTWs abzusaugen, wird außerdem die Absauganlage umgebaut. Den Umbau führen die Denkendorfer Kameraden selbst durch, das Material wird durch die Gemeinde beschafft.

Der Antrag der Denkendorfer Wehr auf 20 neue Überjacken wurde ebenfalls stattgegeben. Hier werden für 2009 noch 15 Überjacken angeschafft, 2010 die verbleibenden fünf.

Eine gemeinsame SMS - Alarmierung für alle Feuerwehren der Gemeinde wurde durch den Gemeinderat ebenfalls bewilligt, da dieses System unabhängig von Änderungen am Alarmierunssystem verwendet werden kann und gerade in den Ortswehren unterstützend zur Sirene eine Alarmierung sicherstellt.

Der zugehörige Donaukurierbericht folgt demnächst

Drittklässer besuchten Denkendorfer Feuerwache - Rauchhaus für die Schule

DK vom 17.07.2009

 

Im Rahmen des Sachkundeunterrichts besuchte eine dritte Klasse der Volksschule Denkendorf mit ihrem Klassenleiter Robert Böhm die ortsansässige Feuerwache. Der Kommandant Manfred Felser zeigte den Schülerinnen und Schülern sein ehrenamtliches Aufgabengebiet. Derartige Exkursionen der dritten Grundschulklassen betreut Felser bereits seit 1994. In seiner Einführung demonstrierte er den Kindern zunächst die Entstehung und die Gefahren des Feuers. Auf die Schlagworte „retten, löschen, bergen und schützen“ ging Felser näher ein. Er erklärte den Kindern unter anderem, wie ein Notruf abzusetzen ist. Außerdem klärte Felser über das richtige Verhalten im Brandfall auf. Höhepunkt war diesmal das Rauchhaus, das die Denkendorfer für diese Demonstration vor Schülern ausgeliehen hatten. Denn, wenn mit kleinen und großen Zuschauern Brandschutzerziehung durchgeführt wird, ist wesentliches Element, auf die Gefahren des Brandrauchs einzugehen. Mit einem Minimum an verbalen Erklärungen kann hier ein Maximum an Anschaulichkeit erreicht werden. Das Rauchhaus ist ein Querschnitt eines Gebäudemodells im Maßstab 1:20. Im Inneren sind zwei Raucherzeuger eingebaut. Das Gebäudemodell teilt sich in Treppenraum, Garage, Keller, Erdgeschoss, erstes Obergeschoss mit zwei Zimmern und in das Dachgeschoss auf. Durch eine Tor, sechs Türen und fünf Fenster, die stufenlos zu öffnen sind, können beliebig viele Brandeinsätze und Verrauchungen durchgespielt werden. Außerdem kann sehr deutlich gezeigt werden, warum Rauchmelder Leben retten. Diese reagieren schon auf den Rauch, bevor er mit den Augen wahrgenommen wird.

 

 

 

Kommandat Felser demonstriert den Schülern, wie sich Rauch in Gebäuden verteilt